Stimmbürger erfüllen einen Herzenswunsch

Schöfflisdorf: Spezielles Einbürgerungsgesuch an Gemeindeversammlung

 

Auch Religionsflüchtlinge sollen als Flüchtlinge gelten

Religionsflüchtlinge sollen als Flüchtlinge im Sinne der internationalen Konventionen anerkannt werden. Dies fordert der deutsche Religionshistoriker Hans Maier – weil die Zahl der verfolgten Christen drastisch zugenommen hat.

 

WIR ANDEREN - Schweizer Fernsehen beschäftigt sich mit "Integration"

Wo liegen die Chancen einer multikulturellen Gesellschaft? Und mit welchen Problemen sieht sich die Schweiz, ein Land mit einem der höchsten Ausländeranteile in Europa, konfrontiert? Wie leben Migranten in der Schweiz und wie leben Schweizer mit Migranten? Vom 7. bis 13. April 2008 beschäftigt sich das Schweizer Fernsehen auf beiden Kanälen intensiv mit dem Thema Integration. «SF Thema – wir anderen» ist das erste Programmvorhaben, dem sich sämtliche Radio- und Fernsehsender der SRG SSR idée sui

 

Keine Angst vor den fünf Prozent Muslimen

Auf die Frage, ob er die Ängste von vielen Schweizer Christen verstehe, die den Islam als Bedrohung empfinden, sagte Bundespräsident Pascal Couchepin im Interview mit idea Schweiz: „Ich verstehe diese Ängste, aber ich teile sie nicht. Sehen Sie, in der Schweiz gibt es etwa 300‘000 Muslime. Das sind vier oder fünf Prozent der Bevölkerung. Wenn also die anderen 95 Prozent Angst haben vor den fünf Prozent Muslimen, dann heisst das, dass sie sehr schwach geworden sind." Und doch sei die ...

 

Bundesgericht: Kopftuch steht Einbürgerung nicht im Weg

Lausanne. Das Tragen eines Kopftuchs ist für sich genommen kein Grund, einer Frau die Einbürgerung zu verweigern. Das Bundesgericht hat den Rekurs einer Türkin gutgeheissen. Für die Aargauer Gemeinde Buchs war das Tuch ein sichtbares Zeichen der Unterwerfung der Frau unter den Mann, was der verfassungsmässig garantierten Gleichberechtigung widerspreche. Das Bundesgericht aber sieht eine Nicht-Einbürgerung allein aufgrund des Kopftuchs als Ungleichbehandlung ohne qualifizierte Kriterien an. ...

 

Grabfelder: Muslime nicht bevorzugt

Zürich. Muslime werden, was Grabfelder betrifft, im Kanton Zürich gegenüber den Angehörigen anderer Religionen nicht bevorzugt. Der Regierungsrat beantwortet eine Anfrage von SVP-Fraktionspräsident Alfred Heer mit dem Hinweis, es stehe jeder Religionsgemeinschaft zu, separate Grabfelder zu bekommen – dass Muslime diese Möglichkeit als einzige beanspruchten, könne man ihnen nicht zur Last legen. Heer will mit einer parlamentarischen Initiative den Verzicht auf öffentliche Grabfelder für ...

 

Berner Haus der Religionen wird später gebaut

Bern. Die Baubewilligung für das Haus der Religionen liegt seit April 2007 vor. Aber Baustart ist nicht wie geplant in diesem Frühling, sondern erst im Herbst. Die Verhandlungen mit den sechs beteiligten Religionsgemeinschaften, aber auch mit möglichen Investoren seien noch nicht zum Abschluss gelangt, sagte Gerda Hauck, Präsidentin des Vereins Haus der Religionen. Die Zeitung «Der Bund» hatte berichtet, der Dialog der Religionen in den konkreten Verhandlungen sei harziger als bisher ...

 

Österreich: Bundesheer bekommt muslimische Seelsorger

Wien. Das österreichische Militär will in Kürze muslimische Geistliche als Seelsorger anstellen. Die Auswahl der Seelsorger und die Verhandlungen mit der Islamischen Glaubensgemeinschaft über den Inhalt der freien Dienstverträge seien zurzeit noch im Gange. Zeitungsberichten zufolge stellen Muslime neben katholischen und evangelischen Christen die drittgrösste Glaubensgruppe unter den Soldaten. Quelle: Kipa

 

Ehemaliger Asylbewerber im Nationalrat

Der neu gewählte SP-Nationalrat Ricardo Lumengo aus Biel ist der erste Volksvertreter dunkler Hautfarbe unter der Bundeshauskuppel. Er will sich in Bern für die Benachteiligten der Gesellschaft einsetzen - und will «kein Anti-Blocher sein».

 

Runder Tisch mit Muslimen im Bundesamt für Polizei

Bern. Vertreter des Schweizer Inlandnachrichtendienstes und muslimischer Organisationen haben am Montag in Bern Fragen der inneren Sicherheit diskutiert. Ziel war es, ein Zeichen zu setzen gegen die Vermengung der islamischen Religion und Kultur mit dem islamistischen Extremismus und Terrorismus. Neben Vertretern des Dienstes für Analyse und Prävention (DAP) nahmen an den Gesprächen Repräsentantinnen und Repräsentanten von über 30 muslimischen Organisationen teil. Diese verurteilten jede ...